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Treffen mit Landwirten aus dem Kreis Birkenfeld bei der Großdemo in Berlin

Tausende Landwirtinnen und Landwirte haben sich für die große Demonstration am Montag auf den Weg in die Bundeshauptstadt gemacht - auch aus dem Kreis Birkenfeld. Zahlreiche Landwirte reisten mit dem Zug aus dem Nationalparkkreis nach Berlin an, um ihre Sicht zum ländlichen Raum und zur aktuellen Agrarpolitik der Ampel-Regierung zum Ausdruck zu bringen. Aus Protest gegen unfaire Steuererhöhungen für die Landwirtschaft gingen vor dem Brandenburger Tor rund 30.000 Menschen auf die Straße, auch aus dem Handwerk und der Logistikbranche. Unterstützung erhielten sie auch von der heimischen Bundestagsabgeordneten und wirtschaftspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,  Julia Klöckner. Gemeinsam mit Abgeordnetenkollegen ihrer Fraktion schenke sie wegen der Eiseskälte heißen Kaffee an die Landwirte aus.



Die Bauern-Delegation aus der Heimat wurde angeführt vom Kreisvorsitzenden des Bauernverbandes Birkenfeld Matthias Helm, auch Junglandwirt Benjamin Lommatzsch war dabei. Obwohl Tausende Menschen auf den Beinen waren, freuten sich alle, dass sie sich in der Menge gefunden hatten und sich austauschen konnten.

 

Julia Klöckner: „Dass die Landwirte aus meinem Wahlkreis eine solche Strecke auf sich genommen haben, um gemeinsam friedlich zu demonstrieren, verdeutlicht doch, welche Tragweite die Steuererhöhungen gerade für die Landwirtschaft haben. Diese Kritik an der Ampel-Politik aber pauschal in die Ecke des Rechtsextremismus zu stellen, wie das einige tun, und den Bauern zu unterstellen, sie seien maßlos, das ist nicht anständig.“


Julia Klöckner, die im regelmäßigen Austausch mit dem Bauern- und Winzerverband Birkenfeld steht, könne den Unmut der Menschen verstehen. „Wir sprechen hier von dem größten finanziellen und politischen Einschnitt, den die Landwirtschaft je erfahren musste. Wenn die Regierung einen Monat, nachdem sie ihre überzogenen Kürzungspläne für die Landwirtschaft beschlossen hatte, jetzt von einem ‚offenen Dialog auf Augenhöhe‘ redet, dann klingt das bei den Betroffenen wie eine Provokation.“ Bei der Debatte mit den Landwirten gehe es nicht nur um die komplette Rücknahme der Streichungen, so die Abgeordnete weiter. „Die Ampel braucht eine völlig andere Grundhaltung gegenüber der Landwirtschaft und den Bürgern. Das tägliche Misstrauen, das politische Mikromanagement, auch das Reinregieren in die Haushalte der Bürgerinnen und Bürger ist einfach zu viel. Das macht keiner mehr mit. Maß und Mitte müssen wieder einkehren.“

 

 

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