"Danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern!"


Die CDU-Politikerin Julia Klöckner wird über die Landesliste in den Deutschen Bundestag einziehen.

Julia Klöckner: „Zwei Mal konnte ich das Direktmandat im Bundestagswahlkreis, einmal im Landtagswahlkreis gewinnen, dieses Mal leider nicht. Am Wahlabend habe ich Herrn Weingarten noch zu seinem Sieg gratuliert. Wir als Christdemokraten haben mit einer tollen Mannschaft hier vor Ort sehr engagiert gekämpft. Danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Es hat Freude gemacht, so getragen zu werden. Leider hat es dieses Mal nicht gereicht, um die Nase vorne zu haben. Zum Wahltag hin wurde die Stimmung und Zustimmung nach einem schwierigen Wahlkampf für die CDU immer besser. Das sehen wir auch in den Ergebnissen im Vergleich zu den Briefwahlen. Der Bundestrend hat es uns nicht leicht gemacht hier vor Ort, im Gegenteil. Dass ich rund fünf Prozentpunkte bei den Erststimmen vor den Parteizweitstimmen liege, ist schön. Aber natürlich bin ich enttäuscht, dass wir es dieses Mal nicht geschafft haben, zu gewinnen.“


Julia Klöckner hatte 2005 den „roten Wahlkreis“ gedreht. In der Kanzlerschaft Angela Merkels wurde er dann von der CDU immer direkt gewonnen. Die Schwäche der Linken zahlte dieses Mal stark auf das SPD-Ergebnis ein. Die Erststimmen für die FWG oder FDP gingen zulasten der CDU. Auch habe die Kampagne der SPD vor Ort verfangen, dass Julia Klöckner sowieso in den Bundestag über die Landesliste einziehe und den Wahlkreis nicht direkt gewinnen müsse. Letztlich haben 245 Stimmen in der südlichen Pfalz den Ausschlag gegeben, dass die Landesliste zieht. Julia Klöckner, die nicht aus der Position einer Abgeordneten in diesen Wahlkampf startete - sie schied 2011 aus dem Deutschen Bundestag aus - bedauert, dass es vielen ihrer CDU-Kolleginnen und Kollegen in Rheinland-Pfalz dieses Mal ähnlich in den Wahlkreisen gegangen sei. Der Bundestrend habe sich massiv auf die Wahlkreisergebnisse ausgewirkt.


Julia Klöckner sagte noch am Abend zu, sich mit ganzer Kraft für die Belange der Region, für alle Bürgerinnen und Bürger einzusetzen – auch für diejenigen, die sie und ihre Partei nicht gewählt hätten:

„Ich möchte sie durch meine Arbeit überzeugen, meine Bürgersprechstunden und Veranstaltungen werde ich weiter anbieten, in Bad Kreuznach und Idar-Oberstein meine Wahlkreisbüros eröffnen.“