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Besuch der Artillerieschule in Idar-Oberstein

Die heimische Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner besuchte die Artillerieschule in Idar-Oberstein, um sich über die aktuelle politische Lage, das Beschaffungswesen und die Entwicklungen am Standort zu informieren. Die Artillerieschule in Idar-Oberstein gilt als einer der besten Ausbildungsorte für schwere Kriegsgeschütze. Dazu zählt auch die Panzerhaubitze 2000. Die Bundeswehr stellt zudem als Arbeitgeber und Auftraggeber für heimische Betriebe einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Region dar. Julia Klöckner MdB ist der regelmäßige Austausch mit den Verantwortlichen daher sehr wichtig. Gerne nutzte sie den Besuch, um den Soldatinnen und Soldaten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken, gerade in der aktuell sehr herausfordernden Zeit. "Das Ansehen der Bundeswehr ist in Idar-Oberstein und der Region sehr hoch", so Julia Klöckner MdB. Man spüre, dass die Anerkennung für die Arbeit der Bundeswehr in der Bevölkerung in den vergangenen Jahren zugenommen habe. Das liege auch an der besseren Sichtbarkeit der Bundeswehr als Teil der Gesellschaft, die etwa durch das von der ehemaligen Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer eingeführte kostenlose Bahnfahren in Uniform möglich wurde.



Oberst Felber machte deutlich, dass die beschlossenen 100 Milliarden Euro Sondervermögen für eine adäquate Modernisierung der Bundeswehr bei weitem nicht reichen. So müsste etwa die Artillerie, die im Sondervermögen nicht bedacht wurde, und die Nachbeschaffung deutlich aufgerüstet werden, vor allem die Munition. "Eine verlässliche Ausstattung ist unabdingbar", pflichtet ihm Julia Klöckner bei. Deutlich wurde auch – die Zeiten und damit auch Einstellungen ändern sich: So sei das Thema Rüstung immer ein rotes Tuch gewesen. Der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine habe viel verändert, denn ohne Rüstung kann es keine Verteidigung geben. General Oberst mahnt, dass einige Prozesse dringend auf den Prüfstand gestellt werden müssen. Zum Teil lange Wege würden unnötig viel Zeit in Anspruch nehmen. Die Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner hat Unterstützung zugesagt und will den Punkt, ob Regelungen für Einsatzsofortbedarfe höher priorisiert werden können, mit in die Beratungen nach Berlin nehmen.


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