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Ein Gackspafel für die Streuobstwiese

Nachwuchs für die neu angelegte Streuobstwiese am Breitenfelser Hof bei Bad Kreuznach. Die heimische Politikerin und Bundeswaldministerin Julia Klöckner hat hier am Wochenende gemeinsam mit Dr. Helmut Martin MdL einen Apfelbaum gepflanzt. Und dabei handelt es sich um eine ganz besondere Sorte – den Gacksapfel. Er gilt als sehr guter Wirtschafts- und Mostapfel, ist frosthart, robust und widerstandsfähig. Die Holzstickel zur Befestigung der jungen Bäume stammen aus einem alten Weinberg aus dem Familienweingut von Julia Klöckner.

Der Wald ist unsere grüne Lunge, ein Alleskönner. Seit drei Jahren steht er aber unter Dauerstress – auch im Kreis Bad Kreuznach. „Umso wichtiger ist es, geschädigte Flächen wieder zu bewalden. Streuobstwiesen sind hier ein wichtiger Baustein, denn sie gelten als Tummelplatz der Artenvielfalt und können gleichzeitig als Weideland genutzt werden“, so Julia Klöckner. Gerne hat sie mit Dr. Helmut Martin MdL daher die Baumpflanzaktion des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) zugunsten eines BUND Projektes der Guldentaler Ortsgruppe unterstützt. In den vorangegangenen Monaten organisierte der EAK eine Exkursion durch den Waldalgesheimer Wald, um sich über die Folgen des Klimawandels und über entsprechende zukunftsweisende Aufforstungsarbeiten fachmännisch informieren zu lassen.

Gute Ernährung von Anfang an

Eine gesunde und vielseitige Ernährung ist wichtig. Das gilt auch oder besonders schon für die ganz Kleinen. Deshalb fördert Julia Klöckner mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium ein ausgewogenes Kita- und Schulessen. Sie hat aktuell einen Förderbescheid von rund 260.000 Euro an die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung RheinlandPfalz übergeben. 

Das Ziel: eine flächendeckende Anwendung der Qualitätsstandards in Kitas und Schulen.

Bessere Rahmenbedingungen für unsere Winzer

Der Deutsche Bundestag hat die Änderung des Weingesetzes beschlossen. Die Novelle des Weingesetzes – in Verbindung mit der Änderung der Weinverordnung – soll dazu führen, dass die deutschen Winzer ihren Absatz wieder steigern können und bessere Erlöse erzielen.

Denn Deutschland partizipiert derzeit nicht am grundsätzlichen Wachstum innerhalb der Europäischen Union – das zeigen die Exportzahlen: Der Wert der deutschen Weinausfuhren ist von 434 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 307 Millionen Euro in 2018 gesunken. Während der Wert der Weinausfuhren der EU insgesamt von 6,1 Milliarden auf 11,6 Milliarden gestiegen ist. Beim Volumenvergleich ist der gleiche Trend zu beobachten: Die EU verzeichnet im genannten Zeitraum ein Plus von 31 Prozent, Deutschland ein Minus von 55 Prozent.

Trotz herausragender Weine verlieren unsere Winzer im internationalen Vergleich Marktanteile. Hier will ich gegensteuern. Einerseits, um es für die Verbraucher am Weinregal einfacher und verständlicher zu machen. Andererseits um dazu beizutragen, dass die Winzer auch Preise erzielen können, die der Qualität angemessen sind. Dafür steigen wir ein in ein neues System des Weinrechts. Wir setzen auf eine stärkere Herkunftsprofilierung, eine bessere Absatzförderung und mehr Planungssicherheit für die Erzeuger.

 

Schweigen brechen! Intern. Tag gegen Gewalt an Frauen

Der 25. November ist ein besonderer Tag - der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Er soll Aufmerksamkeit schaffen für etwas, das schrecklicher Alltag in unserer Gesellschaft ist.

Die eigenen vier Wände, das Zuhause soll ein sicherer Ort sein. Für jede dritte Frau in Deutschland ist er das nicht. Jede dritte Frau ist bereits Opfer von Gewalt im eigenen Zuhause geworden. Eine Zahl, die fassungslos macht. Häusliche Gewalt ist für viele Frauen traurige Realität und bitterer Alltag. Diese Frauen brauchen uns. Wir dürfen nicht wegschauen. Wir müssen ihnen helfen, ihr Schweigen zu brechen. Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ruft anlässlich des heutigen Tages zum Mitmachen auf. Es ist rund um die Uhr besetzt. #08000 116016 

Wildtiere gehören nicht in die Manege

Julia Klöckner sorgt für mehr Tierschutz in Zirkussen. Die Ministerin hat einen Verordnungsentwurf vorgestellt, der die Zurschaustellung zahlreicher Wildtierarten dort verbietet.

Die Haltung im Zirkusbetrieb ist für die Tiere eine große Belastung: Sie sind an bis zu 50 wechselnden Orten im Jahr, Gehege und Ausläufe sind beengt. Dabei haben Wild-tiere – im Vergleich zu domestizierten Tieren – höhere Ansprüche, wenn es um eine artgerechte Haltung geht. Der Umgang mit dem Menschen und mangelhafte Haltungs-bedingungen verursachen bei Wildtieren deutlich mehr Stress als bei Haustieren. Deshalb verbietet Bundesministerin Julia Klöckner folgende Tiere in Wanderzirkussen: Giraffen, Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Primaten und Großbären. Diese Tiere dürfen nicht neu angeschafft werden. Andere Wildtierarten – etwa Großkatzen – sind nach Expertenmeinungen nicht rechtssicher zu verbieten. Dafür würden derzeit juris-tisch verwertbare wissenschaftliche Erkenntnisse nicht ausreichen.


Julia Klöckner: „Wildtiere gehören nicht in die Manege. Gerade in Wanderzirkussen leiden sie unter dem ständigen Reisen, den oft nicht artgerechten Bedingungen vor Ort. Klar ist deshalb: Hier geht der Tierschutz vor! Mit der Verordnung kommen wir einen großen Schritt voran. Verbunden mit dem klaren Ziel, das jetzt vorgelegte Verbot auf andere Wildtierarten auszuweiten. Voraussetzung dafür ist die wissenschaftliche Grundlage – damit ein Verbot auch rechtssicher ist und bei Klage Bestand hat.“

Digital real: Vorlesetag mal anders

Das war eine ganz besondere dritte Stunde für die Klassen 4a der Grundschulen Idar-Oberstein und Birkenfeld, denn zu Besuch war die Bundeslandwirtschaftsministerin und heimische Politikerin Julia Klöckner. Da Corona in diesem Jahr einen persönlichen Schulbesuch leider nicht zulässt, war sie live per Video aus ihrem Berliner Büro zugeschaltet.

Vorgelesen hat Julia Klöckner aus dem Buch "Entdecke mit uns den Bauernhof" von Guido Höner. „Ich möchte den Kindern zum einen Lust aufs Lesen machen und ihnen gleichzeitig das Leben auf dem Bauernhof näherbringen“, so die Ministerin, die sich im Anschluss noch Zeit für viele Fragen der kleinen Zuhörer genommen hat. Was ist ihr Lieblingsbuch, wollten sie schon immer Ministerin werden und wie gut kennen sie Angela Merkel? Die Schülerinnen und Schüler waren prima vorbereitet und wollten viel wissen. Und die nächste Verabredung steht auch schon. Gemeinsam mit den beiden Klassen möchte Julia Klöckner, wenn es die Corona-Lage wieder zulässt, einen Bauernhof im Kreis Birkenfeld besuchen, damit sie noch mehr über die Arbeit eines Landwirts erfahren.

Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative von der Stiftung Lesen, Die Zeit und der Deutschen Bahn Stiftung und seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest. Julia Klöckner war in den vergangenen Jahren in vielen Schulen unterwegs, um den Kindern vorzulesen und ihnen so Freude am Lesen und Büchern zu vermitteln.

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