Zu gut für die Tonne!

Insgesamt 18 Projekte waren in fünf Kategorien (Landwirtschaft &Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft & Bildung und – erstmalig – Digitalisierung) nominiert; weitere Projekte wurden mit einem Förderpreis geehrt.

Insgesamt 117 Bewerbungen wurden in diesem Jahr eingereicht. Daraus hat die Jury unter Vorsitz von Bärbel Dieckmann, ehemalige Präsidentin der Welthungerhilfe e.V., 18 Projekte als Finalisten ausgewählt. Die Gewinner gab Bundesministerin Julia Klöckner nun in Berlin bekannt.

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Verbesserung der Lebensbedingungen für Kakaobauern

 

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller haben heute auf der Internationalen Grünen Woche einen 10-Punkte-Plan für nachhaltigen Kakao vorgestellt.

Damit verstärken und konkretisieren sie die Anstrengungen der Bundesregierung, dass langfristig 100 Prozent der in Deutschland verkauften kakaohaltigen Endprodukte aus nachhaltigem Anbau stammen sollen. Mit dem 10-Punkte-Plan setzen wir ein starkes Signal und gehen die Probleme im Kakaoanbau an. Wir treten ein für Waldschutz und -erhalt, auch die Rolle der Frauen im Kakaoanbau wollen wir stärken. Ziel ist, die Lebensumstände der Kakaobauern und ihrer Familien zu verbessern. Konkret fördern wir zum Bespiel das Projekt "Pro Planteurs" mit über 300.000 Euro, das Bauern und speziell Bäuerinnen in nachhaltiger Kakaoerzeugung schult und so vor Ort Perspektiven schafft - das hat Modellcharakter, so Klöckner.

Bundesminister Müller: "Schokolade ist die Lieblingssüßigkeit der Deutschen. Aber Schokolade hat immer noch eine bittere Seite: Hungerlöhne, Armut, Kinderarbeit und Abholzung der Regenwälder müssen endlich der Vergangenheit angehören. Zwar haben wir mit dem „Forum Nachhaltiger Kakao“ schon viel erreicht. Rund 60 Prozent des Kakaos in Deutschland wird bereits nachhaltig hergestellt. Aber wir müssen endlich zu 100 Prozent kommen. Dafür bündeln BMEL und BMZ jetzt ihre Kräfte mit einem 10-Punkte-Plan."

Ländliche Entwicklung ist Aufgabe für Staat und Gesellschaft

 

"Ländliche Entwicklung - gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft" – so lautet das Thema des 12. Zukunftsforums am 23. und 24. Januar 2019 im CityCube Berlin. Das größte nationale Fachforum der Internationalen Grünen Woche findet zum 12. Mal statt und wurde in diesem Jahr erstmals vom Bundespräsidenten eröffnet.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner haben am Mittwoch das "Zukunftsforum Ländliche Entwicklung - gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft" in Berlin eröffnet. Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veranstaltete zweitägige Forum ist mit über 1.300 Teilnehmern die größte nationale Fachveranstaltung der Internationalen Grünen Woche.

Bundesministerin Julia Klöckner hatte den Bundespräsidenten zum Besuch der Internationale Grüne Woche eingeladen. Das Thema Ländliche Räume steht bereits seit längerem auf seiner Agenda. So hatte der Bundespräsident unter dem Motto "Land in Sicht - Zukunft ländlicher Räume" in den vergangenen Monaten verschiedene Regionen Deutschlands besucht und damit seinen Blick gezielt auf das Leben auf dem Land gerichtet.

Landwirtschaft braucht intakten Insektenbestand

 

Die Landwirtschaft braucht einen intakten Insektenbestand, und Insekten brauchen eine intakte Landwirtschaft. Das ist eine Symbiose, die mich umtreibt und die wir ohne Scheuklappen gemeinsam fördern können. Denn wir wissen um den Rückgang von Insekten, der wahrscheinlich flächendeckend ist. Wir wissen auch, dass unsere Datenbasis ausbaufähig ist, da das bisherige Monitoring nur sehr punktuell funktioniert. Das Schwinden der Insekten hat aber viele Ursachen: Verlust von Habitaten und Nahrungsangebot, Klimaveränderungen, fehlende oder unterbrochene Strukturen in der Agrarlandschaft, der Einsatz konkurrenzfähiger Sorten, Pflanzenschutzmittel oder auch Lichtverschmutzung. Einseitige Schuldzuweisungen, die sich nur an Landwirte richten, führen uns angesichts der Fülle von Ursachen nicht weiter. Ich halte es für wichtig, dass wir nicht nur einen Verursacher rausstellen, oder dass Schuldzuweisungen nicht reflexartig abgewälzt werden.

Neujahrswünsche

Auf ein gelingendes, ertragreiches und behütetes neues Jahr - 

mit guten Begegnungen und heiterer Fröhlichkeit!


Alles Gute für 2019!  


Herzlich,

Julia Klöckner

 

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