Auch Haustiere können sich infizieren

 

Corona ist nicht nur für den Menschen eine Gefahr, auch der geliebte Hund oder die Katze können sich mit dem Virus infizieren. Viele Tierhalter sorgen sich zudem, ob auch eine Übertragung von Tier auf Mensch möglich ist. In den vergangenen Wochen hat mich hierzu viel Post erreicht. In dieser Woche habe ich eine Verordnung auf den Weg gebracht, nach der Corona-Infektionen bei gehaltenen Tieren meldepflichtig werden sollen. In verschiedenen Ländern waren jeweils Einzelfälle von Hauskatzen aus Corona betroffenen Haushalten bekannt geworden, die positiv getestet wurden. Weltweit gibt es bislang 15 gemeldete Infektionen bei gehaltenen Tieren.
 
Dass die Anfälligkeit verschiedener Tierarten dabei sehr unterschiedlich ist, zeigen Versuche des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Katzen und Frettchen sind demnach für den Erreger empfänglich, Hunde weniger. Die bisherigen Erfahrungen, auch aus Deutschland, liefern aber keine Hinweise darauf, dass Haustiere, einschließlich Katzen und Frettchen, das Corona-Virus auf Menschen übertragen. Sollte also ein Tierhalter an Corona erkrankt sein, macht es Sinn Abstand zu seinem Haustier zu halten, damit man es nicht gefährdet – das gilt insbesondere für Katzen.
 
Warum ist die Meldepflicht so wichtig? Bei der Bekämpfung von Corona können wir noch nicht auf lange Erfahrungen zurückgreifen – den Umgang damit lernen wir in Echtzeit. Mehr Wissen schützt uns. Umso wichtiger also, die Forschung in vielen Lebensbereichen voranzutreiben, um Erkenntnisse zu gewinnen. Das machen wir mit der Meldepflicht. Es besteht für Haustierhalter aber keine Pflicht, ihre Tiere testen zu lassen. Das ist nur sinnvoll, wenn das Tier klinische Symptome zeigt. Symptome sind hier wie bei Menschen Atemwegsbeschwerden.
 
Was ist das Ziel der neuen Meldepflicht? Sie soll Antworten auf noch ungeklärte Fragen über die Ausbreitung von Corona-Infektionen bei Haustieren liefern und einen Überblick über das Infektionsgeschehen bei Tieren in Deutschland vermitteln. Vor allem soll sie dazu beitragen, Risiken in Bezug auf die Gesundheit von Tier und Mensch frühzeitig zu erkennen und geeignete Bekämpfungsmaßnahmen anzuwenden.
 
Wie funktioniert der Meldeweg: Der Tierarzt oder das Labor melden an die zuständige Behörde. Diese meldet wöchentlich an das BMEL –  unter Verwendung des EDV-Programms "TierSeuchenNachrichten-System".
 
Weitere Informationen zum neuen Coronavirus, insbesondere zu Haustieren, stehen auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Institus zur Verfügung.

Ihre Meinung zur aktuellen Kita-Lage

Liebe Eltern,

alle reden davon, dass die Wirtschaft an ihre Belastungsgrenzen kommt. Es wird aber oft darüber vergessen, dass Sie, die Familien, gerade jetzt enorm gefordert sind. Familien sind die Stütze unserer Gesellschaft und durch die Schul- und Kita-Schließungen besonders betroffen. Während der Schulbetrieb langsam wieder anläuft, blicken Familien mit Kindern im Kita-Alter mit Sorge auf die nächsten Monate. 

Wir von der CDU Rheinland-Pfalz nehmen Ihre Sorgen ernst und kümmern uns! Registrieren Sie sich auf unserer Seite kita.cdu-rlp.de und Sie werden in regelmäßigen Abständen alles Wichtige rund um das Thema Kita-Öffnungen und die Intitiativen der CDU Rheinland-Pfalz informiert.

Kreistag Bad Kreuznach tagt in Waldböckelheim

Die Kreistagssitzung fand dieses Mal nicht in der Bad Kreuznacher Kreisverwaltung, sondern im Bürgerhaus Waldböckelheim statt. Unser Fraktionsvorsitzender Markus Lüttger hat extra Masken in Fraktionsfarben besorgt - in unserem Fall CDU orange. Ausreichend Abstand, Desinfektion - allen haben auf einen reibungslosen Ablauf und eine gute Vorbereitung vor Ort geachtet. Kommunalpolitik in Zeiten der Pandemie pragmatisch und verantwortungsvoll organisiert. Danke an alle Mitarbeiter!

Blutspenden können Leben retten

Blutspenden können Leben retten und sind immer wichtig, in der aktuellen Coronakrise aber gilt das ganz besonders. Ich gehe seit vielen Jahren regelmäßig zur Blutspende und so war es für mich selbstverständlich, auch in dieser herausfordernden Zeit zu spenden. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Ellen Demuth habe ich die Blutspendeaktion des DRK im Neuwieder Bürgerhaus unterstützt.

Beim Blutspendedienst stehen die Zeichen wieder auf Normalbetrieb, nachdem man sich zu Beginn der Corona-Pandemie darauf hatte einstellen müssen, weit weniger Blut bereitzustellen, weil die Kliniken ihre Kapazitäten auf die Notfallversorgung umgestellt hatten. Jetzt wird operiert und es werden sogenannte elektive Eingriffe vorgenommen. Dadurch steigt der Bedarf an Blutspräparaten sprunghaft an. Der DRK-Blutspendedienst West steht daher aktuell vor einer großen Herausforderung. Denn der Bedarf lässt sich kaum decken, weil immer noch sehr viele Blutspendetermine aufgrund der Pandemie entfallen und nicht durchgeführt werden können. Umso wichtiger, dass die verbleibenden Blutspendetermine von möglichst vielen Menschen wahrgenommen werden.

Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Krebspatienten wären ohne den modernen Einsatz von Blutprodukten nicht möglich. Die Blutspender bilden ein wichtiges Glied in der Rettungskette zum Patienten und geben das wertvollste Geschenk, welches ein Mensch geben kann.

Grundsätzich gilt: Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Antworten zu Fragen im Zusammenhang einer Blutspende in Coronazeiten gibt der DRK-Blutspendedienst hier: www.blutspendedienst-west.de

Dorfladen Gulina in Guldental bietet regionale und wohnartnahe Versorgung

Ein Bäcker, ein Metzger, ein Tante-Emma-Laden das gab es früher noch in fast jedem Dorf. Heute haben es kleine Läden in ländlichen Räumen schwer: Große Supermärkte und Einkaufszentren, oft viele Kilometer entfernt, sowie ein geändertes Einkaufs- und Konsumverhalten erschweren es den Geschäften vor Ort. Der Einkauf wird dann für diejenigen zum Problem, die kein Auto, keinen Führerschein oder eine schlechte Verkehrsanbindung mit öffentlichen Angeboten haben oder einfach älter, krank und hilfsbedürftig sind. Doch es gib Menschen, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen. Auch Dank des ehrenamtlichen Einsatzes. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft kümmert sich auch um die Entwicklung und neue Konzepte in den ländlichen Räumen und bei der Dorfentwicklung.

Deshalb hat sich Julia Klöckner den Dorfladen „Gulina“ in Guldental angeschaut und den Vereinsvorstand um Rainer Schmitt zum Gespräch getroffen. Schon seit September 2013 versorgt das von einem wirtschaftlichen Verein betriebene Geschäft den Ort vorrangig mit frischen Lebensmitteln und Kunsthandwerk aus der Region sowie weiteren Produkten des täglichen Bedarfs. Der Verein zählt mittlerweile 170 Mitglieder. Ein tolles Engagement im Dorf fürs Dorf.

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