26.01.2011 Klöckner zur Landesgartenschau in Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg: Chancen nutzen – Fördermittel nicht verschenken

Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg sollen sich engagiert um die Landesgartenschau für das Jahr 2018 bemühen

Kein Verständnis hat die CDU-Landesvorsitzende und hiesige Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner für die zögerliche Haltung des SPD Landtagsabgeordneten Carsten Pörksen bei der Bewerbung von Bad Kreuznach und Bad Münster um die Landesgartenschau 2018.

Die gerade auch von der Landesregierung betriebene Fusion von Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg stellt Stadtentwicklung und Städtebau vor große Herausforderungen. "Wenn wir aus zwei selbständigen Städten eine für die Bürgerinnen und Bürger erlebbare größere Einheit entwickeln wollen, bei der das Ganze mehr ist als die Summer seiner Teile, dann müssen dazu unterschiedlichste Verwaltungs- und Politikkompetenzen zusammengeführt werden. Entlang der Achse "von Kurhaus zu Kurhaus“ gibt es zahlreiche drängende Aufgaben bei der Verkehrsinfrastruktur, der nachhaltigen und ökologisch verträglichen Gestaltung der Park- und Grünzonen sowie der Sicherung und Reaktivierung wichtiger kurbezogener Einrichtungen wie z. B. dem Kurmittelhaus in Bad Münster oder der Pumpenanlagen im Salinental“, so die Parlamentarische Staatssekretärin
Julia Klöckner.

Die Förderung der Wirtschaftsfaktoren "Kur und Gesundheit“ wie auch der Tourismuswirtschaft insgesamt mit Hilfe eines durchdachten und pfiffig umgesetzten Landesgartenschaukonzepts würde den Zielen der rheinland-pfälzischen Landesgartenschauen absolut entsprechen. "Ich verstehe daher nicht, warum Herr Pörksen hier zögerlich ist und die Bad Kreuznacher Bewerbung so skeptisch einschätzt,“ so Julia Klöckner weiter. Schließlich habe die Landesregierung gegenüber beiden Stadtspitzen anderslautende Signale ausgesendet. Die Zusammenlegung zweier selbstbewusster
Städte ist für Julia Klöckner kein „Selbstläufer“, sondern hier müssen alle Kräfte und Fördermöglichkeiten gebündelt werden, um eine Erfolgsgeschichte daraus zu machen.

Dabei darf es auch keine Rolle spielen, dass die Landesregierung den Zusammenschluss
durch Übernahme der Schulden von Bad Münster am Stein-Ebernburg fördern will. "Das gehört zur Vergangenheitsbewältigung als Voraussetzung für die Fusionsfähigkeit. Die Landesgartenschau soll aber typischerweise die Perspektive für eine erstrebenswerte und nachhaltig erfolgreiche Zukunftsentwicklung verbessern. Jeder Förder-Euro, der mit dem Zuschlag für eine Landesgartenschau nach Bad Kreuznach käme, ist hier absolut gewinnbringend für das Allgemeinwohl und die Bevölkerung der Naheregion investiert“, meint Julia Klöckner abschließend.