28.01.2011 Klöckner gratuliert Duchroth zur Bronzemedaille

Für sein besonders zukunftsfähiges Dorfkonzept wird die Gemeinde Duchroth heute
auf der Internationalen Grünen Woche als eines von 30 Dörfern mit der Bronzemedaille im
23. Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet.

"Ich freue mich besonders, dass bei den Gewinnern auch eine Medaille in den Landkreis Bad Kreuznach geht“, betont die Parlamentarische Staatssekretärin bei der zuständigen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Klöckner hatte das Projekt im Ministerium als Zuständige für den ländlichen Raum begleitet.

"Die eigentlichen Gewinner des Wettbewerbs sind die Menschen. Mit ihren kreativen Ideen haben die Duchrother gezeigt, dass ihnen die Lebensqualität in ihrer Heimat am Herzen liegt und sie bereit sind, diese aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten“, so Klöckner. Mit dem Wettbewerb habe das Bundeslandwirtschaftsministerium nicht nur die Besten der über 3 300
Dörfer ausgezeichnet, die teilgenommen haben. Es seien vor allem jene engagierten Leute in den Vereinen oder im Ehrenamt, die Anerkennung verdienen.

Die Duchrother reisten gemeinsam mit einer Winzergruppe aus Traisen nach Berlin. Mit Unterstützung der Naheweinkönigin Marisa Schuck haben diese den traditionellen Rebschnitt am "Partnerschaftsweinberg“ in der Gartenarbeitsschule des Bezirks Tempelhof-Schöneberg vorgenommen. Das Schneiden und Binden der Reben führten die Traisener gemeinsam mit
Mitgliedern des „Fördervereins für den Weinberg und die Gartenarbeitsschule“ durch. Im Anschluss ging es für die Delegation um Verbandsgemeinde Bürgermeister Ludwig Wilhelm gemeinsam mit Julia Klöckner zum Empfang im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg.

Weiterer Höhepunkt des Berlin-Besuchs der Gruppen ist ein von Julia Klöckner vermittelter Besuch im Bundeskanzleramt und im Deutschen Bundestag.

Zum Hintergrund des Wettbewerbs:

Der Wettbewerb ist eine der größten Bürgerinitiativen Europas. Insgesamt hatten 3 330 Dörfer an dem Wettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) teilgenommen. Davon kamen 30 Dörfer in die Endrunde. Über drei Wochen lang war eine Bewertungskommission von Dorf zu Dorf gereist, um die Teilnehmer zu vergleichen. Dabei wurden unter anderem die Entwicklungskonzepte, wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Bau- und Grüngestaltung sowie die ökologische und die wirtschaftliche Gesamtsituation bewertet.

Über 2 500 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus den Siegerdörfern hatten sich nun zur Abschlussveranstaltung auf die Internationale Grüne Woche angemeldet, um ihre Gold-, Silber- und Bronzemedaillen mit einem Dorffest in der Hauptstadt zu feiern.