01.07.2011 Hunsrückspange: Klöckner unterstützt Kreistags-Petition

Nachdem der rot-grüne Koalitionsvertrag die Annahme nahegelegt hat, dass für die Straßenbauprojekte B41 und L190 (Hunsrückspange) keine Realisierungschancen bestehen, hat sich Landrat Dr. Matthias Schneider nun mit einem Brief an den rheinland-pfälzischen Innenminister Lewentz gewandt.

Schneider fordert den Minister auf, darzulegen, ob die in der Koalitionsvereinbarung getroffene Aussage, dass „Erhalt vor Neubau“ gehen soll, so zutreffend ist und demzufolge eine Streichung der beiden Maßnahmen zu erwarten ist.

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich die Mehrheit des Kreistages mit einer Petition pro Hunsrückspange ausgesprochen. Auch die CDU-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner unterstützt das Anliegen: „Für den ohnehin schon strukturschwachen oberen Naheraum würde das Aus der Straßenbauprojekte einen erheblichen Rückschlag bedeuten. Der weitere Ausbau der B41 durch den Landkreis Birkenfeld und die Realisierung der L190 als Verbindung zwischen Nahetal und Flugplatz Hahn wird unbedingt benötigt. Deshalb müssen nun auch klare und verbindliche Aussagen seitens der Landesregierung her.“ Julia Klöckner hat sich deshalb bereits direkt an den Innenminister gewandt und bat ihn um eine Klarstellung.