27.01.2011 Klöckner: Keine Komplettschließung von Delphi in Langenlonsheim

Die heimische Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner hatte erfahren, dass die Bürgschaft von 120 Mio. Euro von Delphi nicht in Anspruch genommen und an den Staat zurück gegeben wurde. Dem Unternehmen geht es  wirtschaftlich besser.

"Das gibt Anlass zur Hoffnung. So werden die Ausbildungen in unverändertem Maße fortgeführt. Das ist wichtig für die jungen Leute, sie brauchen Planungssicherheit", betont die CDUPolitikerin.

Klöckner hatte nachgehakt, da sich die Mitarbeiter von Delphi zuvor an die Abgeordnete gewandt hatten, weil sie selbst zu wenig Informationen von ihrem Arbeitgeber bekämen. Die Politikerin erfuhr nun, dass von den rund 480 Stellen etwa 130 Stellen abgebaut werden. Von diesen 130 Mitarbeitern hätten etwa 80 Mitarbeiter sich für Zahlung einer Abfindung entschieden. Konkret ginge es jetzt um 47 bis 50 Stellen, die abgebaut werden sollen. Die
betreffenden Mitarbeiter würden in einer so genannten Transfergesellschaft ein Jahr lang weiterqualifiziert, die Zahlung betrüge - mit Aufstockung durch den Arbeitgeber - 80% des Nettogehaltes. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld würde dadurch nicht berührt. In Langenlonsheim verblieben somit 350 Stellen, 250 in der Fertigung und 100 im Bereich Engineering und Verwaltung.

"Die Informationspolitik von Delphi, gerade ihren Mitarbeitern gegenüber, ist - sagen wir mal so: optimierbar! Ich hoffe sehr, dass wir für die in Frage stehenden 50 Mitarbeiter noch eine Lösung finden werden“, so Klöckner.