23.03.2011 Internet-Mobbing wirksam bekämpfen

Die rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner schlägt Alarm: Internet-Mobbing gefährdet unsere Schüler. Vor dem Hintergrund von sogenannten Mobbing-Plattformen im Internet müssten Schüler über die Risiken besser aufgeklärt werden, sagte Klöckner am Mittwoch in Mainz.

"Es ist fünf vor zwölf. Wir dürfen nicht zulassen, dass Schüler durch üble Nachrede gemobbt werden. Unabhängig davon, dass solche Seiten auf den Index gehören, ist die Schulverwaltung in der Pflicht zu reagieren", betonte Klöckner.

Neue Medien seien nicht nur ein Segen, sondern könnten auch zum Fluch werden, wenn sie kriminellen Machenschaften Tür und Tor öffneten. "Mobbing ist kein Kavaliersdelikt. Üble Nachrede hat das Ziel, Menschen zu zerstören. Dass es heute Internetplattformen gibt, auf denen gewissenlose Geschäftemacher dazu aufrufen, Lügen über andere zu verbreiten, ist ein Skandal."

Der Staat sei in der Pflicht, die Schüler zu schützen. "Es geht darum, Kriminellen das Handwerk zu legen. Aber noch wichtiger ist es, dass wir jungen Menschen zeigen, wie sie sich gefahrlos in der Medienwelt bewegen können." Wichtig sei jetzt, dass Schulleitungen, Lehrer, Eltern und Schüler schnell Informationen bekommen, an wen sie sich wenden können, wenn es zu Problem komme. Das hessische Kultusministerium habe in diesem Zusammenhang schnell reagiert.