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Schulen

Die Reformen der letzten Jahre haben Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen verunsichert. Wir werden daher eine Qualitätsoffensive in den bestehenden Strukturen vorantreiben. Die Verunsicherung beenden wir durch die Einführung einheitlicher Standards an denen sich alle orientieren können. Auch werden wir die berufliche Orientierung stärker in den Schulalltag einbinden.

  1. Wir sorgen für Ruhe an der Schulfront. Wir beenden das Reformchaos. Die nächsten fünf Jahre wird es nicht um neue Strukturen gehen, sondern um eine Qualitätsoffensive in den bestehenden Strukturen
  2. Realschule Plus und Gesamtschulen werden rechtlich gleichgestellt, beide bekommen einen verbindlichen Wahlpflichtfachbereich
  3. In der Orientierungsstufe werden wir die Förderstunden erhöhen
  4. Beim Wechsel von einer Gesamtschule oder Realschule Plus auf das Gymnasium erhält das Gymnasium zusätzliche Mittel für eine pädagogische Begleitung des Überganges
  5. Wir werden wöchentliche Praxistage und die stärkere Verzahnung von Berufsbildenden Schulen und Wirtschaft einführen; ab Klasse 8 werden begleitende Praxistage eingeführt
  6. Das Gymnasium bleibt bestehen. Für die Orientierungsstufe gibt es eine gesonderte Zuweisung an Förderstunden
  7. Ganztagsschulen werden nach Bedarf ausgebaut und bieten den 8-jährigen Weg zum Abitur an
  8. Besondere Profile (MINT, Hochbegabte) unterstützen wir ausdrücklich
  9. Wir führen an allen Schulen der Sekundarstufe I und II landeseinheitliche Abschlussprüfungen ein
  10. Wir bekennen uns zum Dualen System und werden die Aufstiegsoptionen in der Beruflichen Bildung erweitern
  11. Wir werden die Streichung der Fächervielfalt an den Berufsschulen stoppen, sie stattdessen besser ausstatten und zu Kompetenzzentren der beruflichen Bildung weiterentwickeln
  12. Ganztagsschulprogramme werden wir auf die Berufsbildenden Schulen ausweiten
  13. Wir werden die Förderschulen erhalten, Schwerpunktschulen ausbauen und sie zu Kompetenzzentren weiterentwickeln
  14. Wir werden die Hausaufgabenhilfe ausbauen
  15. Das Abitur soll nach 12 oder 13 Jahren angeboten werden, aber nicht mehr nach 12 ½ Jahren

Und die SPD?
Einschränkung von Bildungsangeboten.
Benachteiligung von Berufsbildenden Schulen und Gymnasien bei der Ausstattung.
Abschaffung von Förder- und Schwerpunktschulen.
Aushöhlung des Gymnasiums.
Zusammenlegung der Orientierungsstufen von Realschule Plus/Gymnasium.
Vermischung von Leistungsniveaus.
 
Eltern müssen Hausaufgabenhilfe privat leisten/organisieren, weil zu viel Unterricht ausfällt. (Privatkosten € 40 Mio. )

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