Namensartikel Julia Klöckner: Klein und doch systemrelevant - was der Biene schadet, schadet uns allen

Am 20. Mai feiern wir den ersten Weltbienentag. Noch so ein Welttag, werden viele sagen. Ja, aber ein besonders wichtiger. Denn Bienen sind systemrelevant –  für die Landwirtschaft ebenso wie für unser gesamtes Ökosystem.Rund 80 % der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Honigbienen als Bestäuber angewiesen. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubungsleistung liegt bei etwa zwei Milliarden Euro jährlich in Deutschland. Klein - aber große Wirkung! Bienen sind tatsächlich eine der drei wichtigsten Nutztiere neben Rind und Schwein. Und darum müssen wir jetzt gemeinsam handeln, um unsere Bienen zu schützen.

Julia Klöckner diskutiert am Willigis-Gymnasium über Europa

Zum EU-Projekttag am 4. Mai 2018 an Schulen besuchte Julia Klöckner das Willigis Gymnasium in Mainz. Mit Schülern der Klassenstufen neun bis elf sprach sie über die Europäische Union.

"Ich freue mich, wie groß das Interesse an der Arbeit der Europäischen Union bei den Schülern ist und wie engagiert diskutiert wurde. Die EU bietet jungen Menschen viele Möglichkeiten, zum Beispiel das Erasmus-Programm. Es wurde von den jungen Menschen begeistert aufgenommen. Die große Zustimmung der jungen Generation zum Projekt Europa macht mir Mut. Die Fortsetzung der europäischen Einigung ist für die Zukunft der Jugendlichen entscheidend. Gerade die Gemeinsame Agrarpolitik ist immer integraler Bestandteil des europäischen Einigungsprozesses gewesen", so Julia Klöckner.

Hintergrund:
Den EU-Projekttag gibt es seit 2007. Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierte den Tag, um junge Menschen für die Europäische Union zu interessieren. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker im Mai bundesweit Schulen – von der Kanzlerin und Bundesministern bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentariern. Ziel war es, jungen Menschen die Bedeutung und die Arbeit der Europäischen Union näherzubringen und Lust auf eine Zukunft zu machen, die international und europäisch sein wird.

Julia Klöckner stellt Balkonpflanze des Jahres vor

Im Bad Kreuznacher Gartencenter Rehner hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Balkonpflanze des Jahres vorgestellt. Der Landesverband Gartenbau Rheinland-Pfalz e.V. hat in diesem Jahr die Hängepetunie "Prinzessin Amarena" ausgezeichnet. "Blumen sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen – "Bienenbuffets" sozusagen. Blumen bereichern unser Stadtbild und machen Balkon und Garten farbenfroh. Zu Recht ist eine der prächtigsten Zierpflanzen, die Hängepetunie "Prinzessin Amarena", Balkonpflanze des Jahres. Sie wird in Gärtnereien in ganz Rheinland-Pfalz gezüchtet und zeigt, welche hohe Qualität unsere regionalen Produkte im Gartenbau haben. Der Gartenbau macht unseren Alltag bunt – und hat auch große wirtschaftliche Bedeutung. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass der Gartenbau ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Wirtschaftszweig bleibt", so die Ministerin.

Mit einem staatlichen Tierwohl-Label werde ich eine verlässliche Orientierung anbieten.

Bundesministerin Julia Klöckner spricht im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" über Heimat, den ländlichen Raum, das Bild der Landwirtschaft, Subventionen, Bienenschutz, Glyphosat, Tierschutz und das Tierwohllabel

Frage: Frau Bundesministerin, reklamieren Sie als Landwirtschaftsministerin das Thema "Heimat" auch für sich?

Julia Klöckner: Ist nicht jeder Politiker dazu verpflichtet, auch Politik für unsere Heimat zu machen? Da spielt natürlich die Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Sie versorgt uns mit hochwertigen Lebensmitteln. Und sie ist in vielen Teilen neben Handwerk und Mittelstand Motor der ländlichen Räume. Der ländliche Raum ist das Kraftzentrum. Für jeden ist Heimat sicher etwas anderes. Ich finde, Heimat kann man schmecken. Heimat kann man auch riechen. Wenn ich im Weinherbst zu Hause in Guldental bin, liegt zum Beispiel der Hefeduft überm Dorf. Ein Stück Heimat.

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