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Julia Klöckner im SWR 2 Tagesgespräch
Memo Februar 2012 |
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Unterstützerkampagne zur Feuerschutzsteuer
Januar 2012 |
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Klausurtagung des Fraktions- und Landesvorstands
Januar 2012 |
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Memo Dezember 2011
Feiertagsgruß |
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Memo November 2011
Bürgerbeteiligung |
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Memo November 2011
Vorgehen gegen den rechtsextremen Terrorismus in Deutschland |
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Memo September 2011
Julia Klöckner zur Justizreform |
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Präsidentenstelle am OLG Koblenz
Das Land muss die Präsidentenstelle am OLG Koblenz schnell besetzen |
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Vor-Tour der Hoffnung
Interview zur Vor-Tour der Hoffnung |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
25. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
24. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
23. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
22. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
21. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
20. Juni 2011 |
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Memo PID-Entscheidung
Julia Klöckner zur PID-Entscheidung am 7. Juli 2011 |
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Memo Juli 2011
Sommergruß |
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Memo Juni 2011
Unterrichtsausfall und Vertretungslehrer |
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Organspende
Tag der Organspende |
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SWR-Tagesgespräch
Julia Klöckner im SWR-Tagesgespräch am 6. Mai 2011 |
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Memo Mai 2011
Zum Ergebnis der rot-grünen Koalitionsverhandlungen |
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Memo Mai 2011
Erneuerungsbotschaft der rot-grünen Koalitionäre |
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Memo April 2011
Ostergruß |
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Memo März 2011
Bilanz zur Landtagswahl |
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Memo Regional-Tour 2011
Letzter Tag der Regional-Tour |
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Wahlwerbespot 2011
Wahlwerbespot der CDU |
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Regional Tour Altenkirchen 2011
Regional-Tour: Auf dem Weg nach Altenkirchen |
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Wahlkampfphase mit Angela Merkel 2011
Auftakt zur heißen Wahlkampfphase mit Angela Merkel |
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Memo Regional-Tour 2011
Auftakt der Regional-Tour |
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Memo Begrüßungstext 2011
Julia Klöckners Begrüßungstext |
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Memo März 2011
Julia Klöckner zur Berufung von Thomas de Maizière und Hans-Peter Friedrich |
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Memo Februar 2011
11 gute Gründe, am 27. März Julia Klöckner und die CDU zu wählen |
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Bundesparteitag Karlsruhe
Auftakt Bundesparteitag Karlsruhe |
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Rollendes Klassenzimmer
Rollendes Klassenzimmer macht Station in Bad Kreuznach |
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Interview mit domradio.de
PID-Frage des Gewissens - Julia Klöckner erwartet Probleme mit FDP |
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Julia Klöckner auf Regio-Tour Teil 2
Aus dem Tour-Bus von der B256 |
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Julia Klöckner auf Regio-Tour Teil 1
Willkommen zu meiner Regio-Tour |
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SWR2-Gespräch zum Thema Zukunft der Parteien
Die Jungpolitiker – Was hält eine Partei am Leben? |
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Zum Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler
Interview - Teil 2 |
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Zum Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler
Interview - Teil 1 |
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Verbrauchschutz für Senioren
Interview |
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Rheinland-Pfälzischer Tag des Unterrichtausfalls.
Interview |
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Interview Domradio: Wahl zur Spitzenkandidatin
Julia Klöckner zur aktuellen Krise der katholischen Kirche |
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Statement
Julia Klöckner über Briefwahl |
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Antenne Bad Kreuznach
Julia Klöckner über "julia-waehlen.de" |
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Weltverbrauchertag
Radiointerview über aktuelle Verbraucherpolitik |
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Kampf gegen Kinderarbeit
CDU-Veranstaltung Idar-Oberstein |
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Musikbesprechung "Was halten Prominente von der neuen CD von ..."
Radiointerview zu Guns 'n Roses |
Wie die CDU Rheinland-Pfalz dem Ärztemangel im ländlichen Raum begegnen will
von Julia Klöckner
Ältere Ärzte ohne Nachfolger. Längere Wege zum Facharzt oder sogar zum Hausarzt. Die Landarzt-Idylle vom Doktor, der seine Patienten alle kennt und die Gebrechlichen zu Hause besucht, gibt es fast nur noch im Fernsehen. Die Realität sieht anders aus. Gerade ältere Menschen sind in Sorge. Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum ist ein großes Thema im anlaufenden Wahlkampf in Rheinland-Pfalz. Wie schaffen wir es, mehr Ärzte für die Arbeit auf dem Land zu interessieren? Davon hängt viel ab in einem Land, dessen größte Städte am Rand liegen – und das in weiten Teilen ländlich geprägt ist.
Das Zukunftsprogramm für die Landtagswahl gibt Antworten auf die drängenden Fragen. Die CDU will neue Wege gehen und neue Anreize schaffen. Das ist nötig. Denn zum Ärztemangel kommt die demografische Herausforderung. Wir brauchen künftig mehr Ärzte und müssen nicht nur die ersetzen, die weg gehen. Ziel der rheinland-pfälzischen Gesundheitspolitik ist deshalb, dass alle Patienten – aber besonders die Älteren – eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung erhalten und am medizinischen Fortschritt teilhaben können. Wir wollen sicherstellen, dass Patienten flächendeckend und bedarfsgerecht medizinisch versorgt werden.
Das ist eine Riesenaufgabe im Flächenland Rheinland-Pfalz – vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und angesichts erkennbarer Risiken für die ärztliche Versorgung durch Veränderungen in der Altersstruktur der Ärzteschaft, zunehmender Schwierigkeiten bei der Besetzung freier Arztstellen und weniger Ärztenachwuchs. Wir bekennen uns zum ländlichen Raum. Er darf bei gesundheitspolitischen Entscheidungen nicht benachteiligt werden.
Regionale Kompetenz einbeziehen
Um das zu erreichen, brauchen wir die Kompetenz vor Ort. Regionale Gesundheitskonferenzen unter Beteiligung der Kommunen bieten aus unserer Sicht die Chance, Steuerungsmöglichkeiten in die Kompetenz der Betroffenen zu legen. So lassen sich innovative Modelle, regional begrenzt, ausprobieren. Kriterium dabei ist, dass diese Ansätze die Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Versorgung verbessern. Wir starten deshalb einen Wettbewerb der Ideen unter Einbeziehung der kommunalen Kompetenz und Erfahrung vor Ort, um eine ortsnahe, flächendeckende medizinische Versorgung zu erhalten. Hieraus ergibt sich ein ganzes Bündel von kreativen Maßnahmen und Ideen, um den Arztberuf generell und im Speziellen die Niederlassung im ländlichen Raum attraktiv zu halten.
Die Kommunen sind längst dabei, eigene Konzepte umzusetzen. So werden zum Beispiel von einzelnen Gemeinden sogenannte Facharztstationen geplant. In ihnen sollen Spezialisten verschiedener Fachrichtungen an unterschiedlichen Tagen Sprechstunden anbieten. Andere Initiativen der Kommunen betreffen örtliche Fahrdienste für alte und chronisch kranke Patientinnen und Patienten sowie gezielte Investitionszuschüsse, etwa für die Anmietung und Ausstattung der Praxen. Solche Initiativen werden wir künftig nachhaltig fördern und unterstützen.
Für die CDU ist klar: Die medizinische Versorgung muss mit Hilfe eines regionalen Gesamtkonzepts sichergestellt werden, welches sich an den Bedürfnissen der Bürger ausrichtet. Das bedeutet: hin zu Netzwerken wie zum Beispiel medizinischen Versorgungszentren, die knapper werdende Ressourcen und Arbeitskraft optimal einsetzen. Dabei geht es vor allem darum, die Organisation der medizinischen Versorgung an den Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung effektiver zu koordinieren. Wir werden zudem, wie in anderen Bundesländern, die gesetzliche Vorgabe einer Hilfeleistungsfrist für den Rettungsdienst einschließlich Notarzt einführen.
Neue Ärzte für unterversorgte Gebiete
Ideen sind ein guter Weg – aber natürlich entscheidet am Ende auch der Geldbeutel mit, ob sich ein Arzt im ländlichen Raum niederlässt. Wir brauchen deshalb verstärkt Anreize für Ärzte, sich in unterversorgten Regionen niederzulassen. Auch attraktivere Lebens- und Arbeitsbedingungen sind ein Standortfaktor. Die Bedarfsplanung muss so reformiert werden, dass den regionalen Besonderheiten besser Rechnung getragen werden kann. Zudem muss der Anteil der Ärzte, die nach dem Medizinstudium den ärztlichen Beruf auch ausüben wollen, erhöht werden. Außerdem sind die Zugangsvoraussetzungen zum Medizinstudium zu überprüfen. Neben dem Notendurchschnitt sollten Kriterien wie Sozialkompetenz und Motivation sowie ein Auswahlgespräch eine größere Rolle spielen.
Um das zu erreichen, sollte auf der jeweiligen Ebene der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ein regionaler fachübergreifender Ausschuss zur ärztlichen Versorgungsplanung eingerichtet werden, an dem auch Patientenvertreter und von der jeweiligen Planung betroffene kommunale Vertreter beratend teilnehmen. So kann die Bedarfsentwicklung fachübergreifend und umfassend erhoben und die Zulassung nach dem tatsächlichen Bedarf kleinräumiger gesteuert werden. Hierzu kommt dann auch die Möglichkeit, Planungsbezirke, bei Bedarf auch nur bezogen auf einzelne Arztgruppen, kleinräumiger zu gestalten, um die Sitzverteilung besser steuern zu können. Heute sind die Planungsbezirke oftmals zu großräumig und wenig zielgenau.
Ein neuer Strukturfonds kann helfen
Um flexibel auch finanzielle Anreize für die Niederlassung in unterversorgten oder drohend unterversorgten Gebieten setzen zu können, wollen wir einen Strukturfonds einrichten, in dem ein Prozent der Gesamtvergütung der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) einfließen könnte, gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Dazu könnten Investitionskostenzuschüsse, Vergütungszuschläge oder auch die Förderung von Stipendien gehören.