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SWR-Interview nach NRW-Wahl
Mai 2012 |
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Julia Klöckner zur Koranverteilung der Salafisten.
Memo April 2012 |
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Julia Klöckner zu Ihrem Aufenthalt in Ruanda (Teil 2).
Interview |
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Julia Klöckner zu Ihrem Aufenthalt in Ruanda (Teil 1).
Interview |
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Julia Klöckner im SWR 2 Tagesgespräch
Memo Februar 2012 |
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Unterstützerkampagne zur Feuerschutzsteuer
Januar 2012 |
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Klausurtagung des Fraktions- und Landesvorstands
Januar 2012 |
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Memo Dezember 2011
Feiertagsgruß |
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Memo November 2011
Bürgerbeteiligung |
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Memo November 2011
Vorgehen gegen den rechtsextremen Terrorismus in Deutschland |
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Memo September 2011
Julia Klöckner zur Justizreform |
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Präsidentenstelle am OLG Koblenz
Das Land muss die Präsidentenstelle am OLG Koblenz schnell besetzen |
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Vor-Tour der Hoffnung
Interview zur Vor-Tour der Hoffnung |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
25. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
24. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
23. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
22. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
21. Juni 2011 |
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Julia Klöckner zum Tagesevangelium im domradio
20. Juni 2011 |
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Memo PID-Entscheidung
Julia Klöckner zur PID-Entscheidung am 7. Juli 2011 |
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Memo Juli 2011
Sommergruß |
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Memo Juni 2011
Unterrichtsausfall und Vertretungslehrer |
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Organspende
Tag der Organspende |
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SWR-Tagesgespräch
Julia Klöckner im SWR-Tagesgespräch am 6. Mai 2011 |
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Memo Mai 2011
Zum Ergebnis der rot-grünen Koalitionsverhandlungen |
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Memo Mai 2011
Erneuerungsbotschaft der rot-grünen Koalitionäre |
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Memo April 2011
Ostergruß |
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Memo März 2011
Bilanz zur Landtagswahl |
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Memo Regional-Tour 2011
Letzter Tag der Regional-Tour |
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Wahlwerbespot 2011
Wahlwerbespot der CDU |
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Regional Tour Altenkirchen 2011
Regional-Tour: Auf dem Weg nach Altenkirchen |
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Wahlkampfphase mit Angela Merkel 2011
Auftakt zur heißen Wahlkampfphase mit Angela Merkel |
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Memo Regional-Tour 2011
Auftakt der Regional-Tour |
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Memo Begrüßungstext 2011
Julia Klöckners Begrüßungstext |
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Memo März 2011
Julia Klöckner zur Berufung von Thomas de Maizière und Hans-Peter Friedrich |
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Memo Februar 2011
11 gute Gründe, am 27. März Julia Klöckner und die CDU zu wählen |
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Bundesparteitag Karlsruhe
Auftakt Bundesparteitag Karlsruhe |
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Rollendes Klassenzimmer
Rollendes Klassenzimmer macht Station in Bad Kreuznach |
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Interview mit domradio.de
PID-Frage des Gewissens - Julia Klöckner erwartet Probleme mit FDP |
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Julia Klöckner auf Regio-Tour Teil 2
Aus dem Tour-Bus von der B256 |
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Julia Klöckner auf Regio-Tour Teil 1
Willkommen zu meiner Regio-Tour |
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SWR2-Gespräch zum Thema Zukunft der Parteien
Die Jungpolitiker – Was hält eine Partei am Leben? |
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Zum Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler
Interview - Teil 2 |
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Zum Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler
Interview - Teil 1 |
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Verbrauchschutz für Senioren
Interview |
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Rheinland-Pfälzischer Tag des Unterrichtausfalls.
Interview |
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Interview Domradio: Wahl zur Spitzenkandidatin
Julia Klöckner zur aktuellen Krise der katholischen Kirche |
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Statement
Julia Klöckner über Briefwahl |
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Antenne Bad Kreuznach
Julia Klöckner über "julia-waehlen.de" |
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Weltverbrauchertag
Radiointerview über aktuelle Verbraucherpolitik |
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Kampf gegen Kinderarbeit
CDU-Veranstaltung Idar-Oberstein |
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Musikbesprechung "Was halten Prominente von der neuen CD von ..."
Radiointerview zu Guns 'n Roses |
Das Sechs-Punkte-Programm für direkte Bürgerbeteiligung
Die CDU Rheinland-Pfalz setzt sich für mehr Bürgerbeteiligung im demokratischen
Willensbildungsprozess ein. Unser Bundesland braucht eine Ergänzung der parlamentarischen Demokratie durch eine Verstärkung der unmittelbaren Demokratie sowie eine grundlegende Reform des öffentlichen Planungs- und Baurechts.
Neben der in der Verfassung vorgesehenen Volksinitiative, dem Volksbegehren und dem Volksentscheid schlagen wir eine neue Form der Bürgermitbestimmung vor: die direkte Bürgerbeteiligung. Wir wollen durch diese neue Form unmittelbarer Demokratie ein Stück Glaubwürdigkeit und mehr Vertrauen für die Demokratie zurückgewinnen.
Die besonderen Formen direkter Bürgerbeteiligung sollen obligatorisch zunächst für
Großprojekte der Öffentlichen Hand oder für Investitionen gelten, an denen die Öffentliche Hand beteiligt ist.
1. Bürokratie entrümpeln – Mitsprache sicherstellen
Im vorhandenen Baurecht leistet sich Rheinland-Pfalz, wie auch andere Länder, ein
hochbürokratisches Verfahren mit vielen Doppel- und Dreifachprüfungen, unzumutbarem Zeitaufwand und kostspieligen Mehrfachgutachten. Im europäischen Vergleich rangiert Deutschland in punkto Bürgernähe und Öffentlichkeitsbeteiligung auf den hinteren Plätzen. In keinem anderen EU-Staat sind die Ausschlussregeln so streng: Wer in Deutschland seine Bedenken nicht innerhalb knapper Frist vorbringt, ist damit für immer ausgeschlossen. In den Planfeststellungsverfahren gibt es keine Mitsprache, sondern nur Bescheide von oben.
Die Behauptung, bei einer Verstärkung der unmittelbaren Demokratie sei die Realisierung von Großprojekten in Deutschland nicht mehr gewährleistet, ist falsch. Das Gegenteil ist richtig. Eine Fortsetzung der bisherigen obrigkeitlichen Verfahren verbunden mit dem Ausschluss echter bürgerschaftlicher Mitwirkungsrechte führt, wie die Vorgänge der letzten Jahre beweisen, zu lang anhaltenden massiven Protesten und Auseinandersetzungen, erheblichen politischen Verwicklungen und jahrelanger Lähmung der Entscheidungsprozesse.
2. Unterschiedliche Formen direkter Bürgerbeteiligung sind denkbar
Die direkte Bürgerbeteiligung kann in unterschiedlichen Formen erfolgen, die im Einzelnen diskutiert werden müssen. Zum Beispiel als verbesserte Mediation, aber auch als Fach- und Sachschlichtung, d.h. durch den sachlichen Austausch von Fakten und Argumenten auch mit Hilfe der neuesten technischen Möglichkeiten, unter gleichberechtigter Teilnahme von Bürgern aus der Zivilgesellschaft.
In Umkehrung der bisherigen Verfahren steht am Anfang eines Vorhabens die Formulierung des Zieles eines Projektes, z. B. einer Brücke, eines Flughafens, eines Bahnhofs. Dieses ist Gegenstand einer allgemeinen öffentlichen Erörterung einschließlich der Diskussion von Alternativen.
Diese öffentliche Debatte kann von einem öffentlichen Forum begleitet werden, auf dem sich Bürgerinitiativen aus der Zivilgesellschaft, Projektgegner wie Projektbefürworter, Regierungsmitglieder, Unternehmensvorstände, Bürgermeister, Abgeordnete an einen Tisch setzen. Die Diskussion erfolgt auf Augenhöhe. Alle Fakten und Alternativen werden auf den Tisch gelegt. In einem strukturierten Faktencheck werden die Argumente Punkt für Punkt einander gegenübergestellt. Die gleichberechtigte Teilnahme der Bürger aus der Zivil-gesellschaft wird dadurch sichergestellt, dass ihre Ausgaben für Gutachten und Sachverständige von der Öffentlichen Hand übernommen werden.
3. Totale Transparenz – neue Medien für die Bürgerbeteiligung nutzen
Die Diskussion erfolgt unter totaler Öffentlichkeit und Transparenz, d. h. sie muss von Anfang bis zum Ende im Fernsehen (ggf. auch Lokal- und Regionalfernsehen) übertragen und ins Internet gestellt werden. Dieses Verfahren stellt eine Gegenposition dar zu der bisher praktizierten Geheimhaltung und Konservierung von Herrschaftswissen.
In einer Zeit der Mediendemokratie mit Internet, Facebook, Twitter, einer Billion Webseiten und der möglichen Mobilisierung von Zehntausenden Menschen innerhalb kurzer Frist per Mausklick kann die Demokratie nicht mehr so funktionieren wie im letzten Jahrhundert. Die Zeit der Basta-Politik, wo den Bürgern von oben nach unten Projekte ohne relevante Beteiligung der betroffenen Bürger verordnet werden, ist vorbei.
4. Grundsatzentscheidung durch Abstimmung
Danach erfolgt die Grundsatzentscheidung: Das Projekt und seine Alternativen werden zur Abstimmung gestellt. Dieses Verfahren kann münden in einer Volksinitiative, einem Volksbegehren, einem Volksentscheid oder die Abstimmung und Entscheidung erfolgt in den Parlamenten, Kreistagen, Stadt- und Gemeinderäten.
Dieses Verfahren verhindert eine Emotionalisierung der Debatte und trägt nicht nur zur Versachlichung der Diskussion bei, sondern eröffnet jedem interessierten Bürger im besten Sinne der Aufklärung die Bildung eines eigenen Urteils. Danach beginnt die detaillierte Planung, z. B. die Trassenführung, mit möglichen Alternativen. Auch diese werden öffentlich erörtert, in gestrafften Planfeststellungsverfahren geprüft und schließlich endgültig entschieden.
Auch nach der Abstimmung müssen die Beschlüsse und deren Realisierung, vor allem wenn dies Jahre dauert, immer wieder in der Öffentlichkeit begründet und erläutert werden. Der Faden zwischen den verantwortlichen Projektträgern und den Bürgerinnen und Bürgern darf nicht reißen.
5. Ein faires Verfahren sicherstellen
Für den Beginn des Verfahrens und die Einhaltung der Verfahrensregeln kann ein Schlichter/Ombudsmann/Moderator durch die jeweiligen Parlamente bestimmt werden, der für einen fairen Verfahrensablauf zu sorgen hat und je nach Auffassung der Beteiligten auch ein Votum abgeben kann. Die Vertreter der Zivilgesellschaft ergeben und entwickeln sich aus den vorhandenen und sich neu bildenden Bürgerinitiativen.
6. Barrieren wegräumen für mehr Mitbestimmung
Die CDU tritt dafür ein, die Hürden bei Volksbegehren zu senken. Außerdem soll die Frist für die Unterschriftensammlung deutlich verlängert werden Volksabstimmungen auf Bundesebene sollen möglich sein.
Wir stellen diese Vorschläge zur Diskussion und halten sie prinzipiell für geeignet, den Konsens für ökonomische, soziale und technologische Großprojekte in der Bürgerschaft zu ermöglichen und zu stärken – und dadurch auch die Verfahren selbst zu beschleunigen. Wir sind der Auffassung, dass in einer demokratischen Gesellschaft Protest und Kritik nicht als Störung, sondern als unverzichtbare Voraussetzung für eine fortschrittliche, qualitativ hochstehende technische und gleichzeitig humane Entwicklung angesehen werden muss.
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